VITA

Mein Name ist Klaus Goldbeck.

Mein Geburtsjahr ist 1957. Ich bin Vater zweier erwachsener Töchter, Großvater von vier Enkeln, seit langem geschieden, glücklich liiert 

und stehe für drei, auf den ersten Blick womöglich widersprüchliche Themenkreise:

  • Wissenschaft
  • Mensch und Beziehung
  • Spiritualität. 
Klaus Goldbeck

Meine Kindheit verbrachte ich im Arbeiter-Millieu des Ruhrgebiets. Ich war recht unglücklich, unter anderem weil mein Denken und meine Sichtweisen von meinen Eltern nicht verstanden wurden. Das wohl auch aufgrund ihrer Erlebnisse während des Krieges. Meine Mutter war eines der Bunkerkinder. Mein Vater war in seinem 19 und 20 Lebensjahr U-Bootfahrer im Eismeer. Sein Boot machte sieben Feindfahrten. Er kam körperlich krank und schwer traumatisiert aus Krieg und Gefangenschaft zurück.

Einige von seinen existenziellen Traumata und Teile seiner Schuld hatte ich übernommen.

Zusätzlich hatte ich während meiner Kindheit und Jugend diverse eigene, mich traumatisierende Ereignisse, die zu Belastungsstörungen wurden. Drei von ihnen erwähne ich hier: Eine vorsprachliche Nahtoderfahrung aufgrund von Überhitzung, körperliche und psychische Gewalt sowie das Wachwerden während einer Bauch-OP, das vom OP Team zunächst gar nicht bemerkt wurde, weil es mir erst nach mehreren panischen Bemühungen gelang „Nicht, nicht!“ zu rufen.

Während meiner Kindheit machte ich auch meine ersten metaphysischen Erfahrungen. Sie ängstigten mich damals sehr. Mein Umfeld tat sie als lächerlich ab. 

All das führte zu großer Nervosität, Angst und Panik in mir. Da mir die Ärzte, zu denen mich meine Mutter damals brachte, nicht helfen konnten, musste ich selbst Auswege suchen. So begann ich Bücher über das „Mensch sein“ zu lesen. Glücklicherweise kam mir recht früh eine Schrift über Meditation in die Hände. Mit ihrer Hilfe brachte ich mir mit 15 Jahren das Meditieren bei. Aber das sei hier schon mal erwähnt: Ich bin kein Fan. Von nichts und niemandem auf dieser Welt. Deshalb praktiziere ich die Meditation nur bedarfsgerecht.

Ebenso begann ich Bücher über Philosophie, Wissenschaft, Religion und Spiritualität zu lesen und zu studieren. Hier eine unvollständige Auflistung: „Das Leiden am sinnlosen Leben“ von Vitor E. Frankl, „Die Kunst des Liebens“ von Erich Fromm, die Upanischaden, die Bhagavad Gita, Stephen Hawking, Ken Wilber, Pim van Lommel zur Forschung über Nahtoderfahrungen, George Spencer Brown, Niklas Luhmann und Peter Fuchs zu Systemtheorie, Bücher zum Konstruktivismus und einigem mehr. Das Studium derartiger Literatur ist bis heute ein für mich wichtiges Hilfsmittel.

Nachdem ich die Realschule mit einem wirklich schlechten Notendurchschnitt abschloss, machte ich, aus Ermangelung von Förderung und Alternativen, eine Ausbildung zum Elektriker im Steinkohlebergbau. Hier haben übrigens auch schon meine beiden Großväter und mein Vater gearbeitet.

Während dieser Zeit traf ich erste wegweisende Entscheidungen. Eine Basis dazu war mein Wunsch eine Familie zu gründen mit Kindern, die ich wahrhaft lieben und fördern wollte. Zudem war ich damals der Meinung, als Facharbeiter weder über genug Zeit noch über die finanziellen Mittel dafür zu verfügen. So entschloss ich mich das Fachabitur zu machen um anschließend Elektrotechnik zu studieren. Von da an, wohl weil ich durch diese Entscheidung eine Orientierung fand, hatte ich, anders als zuvor, kein Problem mehr beim Lernen. Ich habe alles „im ersten Anlauf“ locker geschafft. 

Im Laufe meines Studiums kamen zwei, von mir gar nicht erwartete Talente ans Licht. Sie wurden von meinen Kommilitonen und Professoren bei meiner Tätigkeit als Tutor für Mathematik und Physik entdeckt:

Das eine ist komplexe, abstrakte Themen in ihrer Tiefe zu durchdringen, zu begreifen und mit anderem Wissen zu verknüpfen. 

Das andere ist, diese komplexen und abstrakten Themen so einfach vermitteln zu können, dass sie anderen ebenfalls klar und leicht verständlich werden.

Nach dem Studium leistete ich, auch wenn ich heute anerkannter Kriegsdienstverweigerer bin, meinen Wehrdienst. Anschließend arbeitete ich 16 Jahre lang als Projekt- und Vertriebsleiter für Unternehmen der Voith und der VA-Tech Gruppen in Crailsheim und Bergisch Gladbach.

Zu Beginn dieses Lebensabschnitts durfte ich erstmals bewusst einem Wunder beiwohnen. Auch fallen, unabhängig davon, die Geburten meiner Töchter in diesen Zeitraum.  

Parallel zu all dem bildete ich mich autodidaktisch weiter. Ich las und studierte viel über Psychologie, Hirnforschung und Philosophie im weitesten Sinne, absolvierte Schulungen und Seminare in den Bereichen Astrologie, Reiki, gewaltfreie Kommunikation, Archetypologie, Transaktionsanalyse (TA), Neurolinguistisches Programmieren (NLP), Systemik, Holistik und einigem mehr. 

1998, auf dem Höhepunkt meiner Karriere als Vertriebsleiter, entschied ich mich, nun auch hauptberuflich meiner Leidenschaft zu folgen. Seitdem bin ich professioneller Coach. Meine Erfahrungen, interdisziplinären Kenntnisse und empathisch pragmatischen Vorgehensweisen sorgen seitdem für beste Ergebnisse und hohe Zufriedenheit bei meinen Coachees.

Hier findest Du einen Link zu meiner Business-Homepage GoCoach.de, die einen Eindruck vermitteln kann, was ich in den letzten Jahrzehnten so in Industrie und Mittelstand getan habe.

Hier  ein Link zu meiner Coaching-Seite Hilfe durch Coaching.de die zeigt, was ich für den privaten, nicht spirituellen Menschen tue.

Wie bereits kurz erwähnt, ist es mir bis heute problemlos gelungen, nie Fan von irgendeinem Menschen oder irgendeiner Richtung zu sein. Ich bin nie einem Guru gefolgt. Habe nie einem Verein, einer Kirche oder anderem, die geistige Freiheit einschränkendem angeschlossen! Nein, das stimmt nicht ganz. Ich bin ein Fan. Wenn man so will. Ein Fan von Jesus, von Freiheit, von Entwicklung. Ein Fan von der Erkenntnis, dass wir alle gleich wert und wichtig sind. Darüber hinaus, habe ich, auch aus Erfahrung, die sichere Überzeugung, dass jeder von uns, mit der richtigen Unterstützung, die Qualität seines Lebens aus eigener Kraft drastisch verbessern kann. Das insbesondere durch den ganz persönlichen Weg zu einer hellen, schattenfreien Spiritualität.